17.05.2023

Reisebudget: 7 hilfreiche Spartipps im Urlaub

Steigende Preise wirken sich auch auf die Urlaubskasse aus. Das heißt nicht, dass du auf schöne Reiseerlebnisse und eine erholsame Urlaubszeit verzichten musst. Wir haben 7 hilfreiche Spartipps für deinen nächsten Urlaub, die dein Reisebudget schonen.

Tipp 1: Reiseplanung – die richtige Vorbereitung spart Geld

Klar, der Urlaubszeitraum ist nicht immer frei wählbar: Gerade Familien mit Kindern im schulpflichtigen Alter sind kaum flexibel. Umso wichtiger, sich bereits früh mit der Urlaubsplanung zu beschäftigen. Eine gute Vorbereitung kann zeitintensiv sein, auf der anderen Seite steigert sie die Vorfreude auf den wohlverdienten Urlaub.

– Frühzeitig buchen

Wer frühzeitig bucht, bekommt bei Flügen, Unterkunft und Mietwagen bessere Konditionen und hat somit einen sicheren Planungsspielraum. Das gilt auch bei Reisen mit Kindern: Prüfe die Reisezeiten genau und bewerte die Optionen, wie flexibel du eure Reise gestalten kannst.

Anfang der Ferien, an Feiertagen oder Brückentagen sind die Preise in der Regel am höchsten. Bei Flügen besteht die Möglichkeit auf ein günstigeres Flugticket, wenn du dich für eine späte Anreise entscheidest. Wäge ab, ob sich eine Übernachtung mehr oder etwas weniger Zeit vor Ort lohnen. Für Stammkunden bieten Reiseanbieter oft Preisnachlässe über Apps oder Portale.

– In der Nebensaison reisen, auf Randzeiten ausweichen

Wenn du die Möglichkeit hast in der Nebensaison und außerhalb der Feiertage zu verreisen, kannst du bares Geld sparen. Die Touristenziele sind nicht so überlaufen und typische Urlaubsausgaben, wie Essen, Eintritt oder Übernachtungen sind preiswerter und der Verkehr am Urlaubsort ruhiger.

Wer nachts Zug fährt spart das Geld für eine Übernachtung. Aber auch hier gilt: Frühzeitig reservieren – beliebte Zugstrecken sind schnell ausgebucht.

– Weniger ist mehr – minimalistisch reisen

Das durchdachte Kofferpacken kann sich ebenfalls positiv auf die Urlaubskasse auswirken: Wer mit weniger Gepäck auskommt, spart nicht nur Geld im Flugzeug, sondern ist auch flexibler vor Ort. Ein Handgepäckstück kann man leichter mit den öffentlichen Verkehrsmitteln transportieren als schwere Reisekoffer. Das gleiche gilt für Zugreisen.

Tipp 2: Reiseziel und Reiseausgaben – ein Blick auf die Karte lohnt sich

Das Budget (und auch die Umwelt) genau im Blick, muss es nicht immer die Reise ans Ende der Welt sein. Einfacher, regionaler und „weniger spektakulär“ zu reisen ist zudem nachhaltiger.

So kannst du bei der Wahl des Reisezieles sparen:

Tipp 3: Unterkunft im Urlaub – kostengünstige Alternativen wählen

Das klassische Hotel ist eine Option. Mittlerweile gibt es aber vielfältige Angebote, die das Sparen im Urlaub einfacher machen.

Kostengünstige Alternativen für die Unterkunft im Urlaub:

  • Homestay oder Couchsurfing: zu Gast bei Einheimischen – für alle, die Lust haben auf Reisen neue Menschen kennenzulernen und authentische Reiseerfahrungen zu sammeln, bietet die Homestay- oder Couchsurfing-Community eine gute Alternative.
  • Housesitting: Das „Haus-Hüten“-Modell“ über Community-Portale (z. B. Workway oder Nomador) eignet sich ebenfalls gut, um die Reisekosten klein zu halten und lässt sich auch wunderbar mit einem Workation-Aufenthalt verbinden.
  • HomeExchange: Reisezeitraum-Match? Wieso nicht einfach Wohnungen tauschen. Wer kein Problem hat, ebenfalls Gäste zu empfangen findet über Portale wie HomeExchange gewillte Reise-Tauschpartner.
  • Die klassische Ferienwohnung oder das Ferienhaus: Nach wie vor eine kostengünstige Lösung, wenn man mit einer größeren Gruppe oder als Familie verreist.
  • Auch für Alleinreisende kann eine Ferienwohnung eine Option sein: Über zahlreiche Plattformen wie z. B. Join my Trip kann kann Gleichgesinnte mit ähnlichen Reisewünschen finden, sich (virtuell) kennenlernen und gemeinsam ein Zimmer buchen. Doppelzimmer sind meist deutlich günstiger als Einzelzimmer – und insofern verträglicher mit einer kleinen Urlaubskasse.
  • Wwoofing: Bei „World-Wide Opportunities on Organic Farms“ arbeiten Reisende in der Regel auf ökologischen Bauernhöfen mit und erhalten im Gegenzug Kost und Logi frei. Erfahre mehr über Wwoofing

Tipp 4: Versorgung am Urlaubsort – Foodie meets Sparfuchs

Frisch gefangener Fisch aus dem Meer, exotische Früchte und regionale Spezialitäten: Für diese Dinge bezahlt man in Deutschland meist viel Geld.

– Einkaufen am lokalen Märkten und Supermärkten

Wenn du eine Kochmöglichkeit in der Unterkunft hast, kaufe auf dem lokalen Markt oder Supermarkt ein und probiere regionale Gerichte selber aus. Je nach Urlaubsregion bekommst du kulinarische Köstlichkeiten zu einem fairen Preis direkt von den Einheimischen – und die Urlaubskasse wird ebenfalls geschont.

Statt bei jeder Touristenattraktion teures Wasser & Co. zu kaufen, ist ein Stopp im lokalen Supermarkt eine clevere Alternative. Beim Camping finden sich ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten, auf kleinem Raum großartige Mahlzeiten zuzubereiten.

– Restaurants und Cafés abseits der Hotspots wählen

Für diejenigen, für die das Kochen eher Leid als Freude ist: Auch hier lohnt sich ein Blick auf die Auswahl der Location. An großen touristischen Plätzen ist das Preisniveau meist deutlich höher als in kleinen Seitenstraßen. Außerdem ist die Küche authentischer und du kommst schneller ins Gespräch mit den Locals. Recherchiere gezielt vorab nach lokalen Geheimtipps und Empfehlungen abseits der Touristenströme im Internet.

Tipp 5: Freizeitprogramm im Urlaub – bei Unternehmungen vor Ort sparen

Die meisten Attraktionen kosten viel Geld? Nicht unbedingt! Sparen ist auch bei der Freizeitgestaltung gar nicht so schwer.

– Mit Gästekarten bei Kultur & Sehenswürdigkeiten Geld sparen

Viele Destinationen bieten ihren Gästen All-Inklusive-Gäste-Karten an, in denen empfohlene Unternehmungen bereits inkludiert sind oder zu einem günstigeren Preis angeboten werden. So lernst du nicht nur die Region besser kennen, sondern hast auch ein möglichst vielfältiges Programm.

Doch aufgepasst: Diese Karten lohnen sich meist nur, wenn du viele Attraktionen vor Ort besichtigen möchtest.

– Natur und Freizeit statt Entertainment im Urlaub

Recherchiere am Urlaubsort nach Alternativen zum klassischen Freizeitspaß: Warum nicht mal ins Naturbad statt ins überfüllte Rutschenparadies? Oder in den Wildpark statt in den Freizeitpark? Oder Picknick im Stadtpark statt Restaurant? Die einfachen Unternehmungen bieten oftmals die viel schöneren Reiseerlebnisse.

– Kostengünstige Sightseeing-Führungen beim Städtetrip

Wer auf einem Städtetrip ist, für den ist klassisches Sightseeing ein Muss. Die roten Doppeldeckerbusse sind oft überteuert, oftmals oberflächlich und auch nicht nahhaltig. Wenn die Entfernung groß ist, lohnt es sich die Stadt nach Vierteln zu entdecken und sich dafür mehr Zeit zu nehmen.

Wer gerne zu Fuß unterwegs ist, kann die Highlights der Stadt auch mit einem „Greeter“ entdecken. Greeter sind Einheimische, die es sich zum ehrenamtlichen Hobby gemacht haben, Fremden bei einem gemeinsamen Spaziergang die schönsten Ecken ihrer Stadt zu zeigen.

Last but not least: Laufschuhe im Reisegepäck eingepackt? Beim Sightjogging kannst du die Stadt ganz professionell im Laufschritt erkunden.

Tipp 6: Anreise im Urlaub und Transport – kostengünstig von A nach B

Die Reise mit dem Auto ist praktisch und bequem – allerdings weder nachhaltig noch geschenkt. Das liegt nicht nur an teuren Benzinpreisen, sondern auch an der Tatsache, dass das Auto vor Ort untergebracht werden muss. Parkgebühren sind oft hochpreisig, einen Parkplatz zu finden eine Mission für sich.

– Zugreise & Sharing-Angebote nutzen

Besser ist die Anreise mit dem Zug oder dem Bus. In vielen Ländern sind öffentliche Verkehrsmittel günstiger. So spart man effektiv Geld im Urlaub und tut gleichzeitig etwas für den eigenen CO2-Fußabdruck. Dafür muss man mehr Zeit für Reisen und auch etwas mehr für die Reiseplanung einplanen und sich auf längere Vorausbuchungszeit umstellen.

Die Fortbewegung vor Ort lässt sich oft auch einfach mit Sharing-Apps gestalten: Ob Auto, E-Roller oder Fahrrad – es gibt wenig Plätze, an denen diese Möglichkeiten mittlerweile nicht vorhanden sind.

Auch wer gerne Taxi fährt, prüft im Idealfall vorher, was normale Preise für das Reiseziel sind, damit es nicht zu unschönen Überraschungen kommt.

Tipp 7: Apps für’s Reisebudget & Gebühren im Check

Das digitale Zeitalter hat viele Vorteile: Verschiedene Apps helfen dir nicht nur bei der Reiseplanung , sondern auch dabei deine Reisekosten im Blick zu behalten.

– Reiseapps für die Reisekasse

Mit Apps wie „Splitwise“, „Money Manager“ oder „Wally“ wird das Sparen zum Kinderspiel. Splitwise ist beispielsweise die gute Lösung, wenn man mit Freunden im Urlaub ist. Jeder kann seine Ausgaben eintragen, sie automatisch oder manuell einteilen und das Programm errechnet die Differenzen. So gibt es keine Konflikte und die gemeinsame Urlaubskasse wird fair aufgeteilt.

Wir haben für dich noch mehr hilfreiche Reiseapps zusammengestellt.

– Versteckte Kosten und Gebühren beachten

Ein weiterer Spartipp auf Reisen: Die Gebühren für die Kreditkarten-Nutzung oder das Abheben von Bargeld bei der eigenen Bank prüfen. Da können ebenfalls unerwartet Kostenfallen lauern.

Und wie steht es um den Handyvertrag? Falls zusätzliche Kosten bei Telefonaten aus dem Ausland anfallen sollten, bleibt die kostengünstigere Möglichkeit, über das Internet zu telefonieren.


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