21.02.2018

Unübersetzbare Wörter – die Top10 aus aller Welt!

Knapp 6.500 Sprachen gibt es weltweit. Jede dieser Sprachen hat ihre Besonderheiten und gibt Einblicke in fremde Kulturen. Doch manche sprachlichen Kuriositäten lassen sich nicht direkt mit einem Wort übersetzen, sondern können nur umständlich umschrieben werden. 10 Wörter ohne Übersetzung aus aller Welt und ihre Bedeutung – kurz und knapp erklärt:

1. Tsundoku (Japanisch)

Wer kennt das nicht, man kauft sich ein neues Buch, schafft es nicht es zu lesen und legt es schließlich zu dem Stapel mit den anderen ungelesenen Büchern. Dieses Phänomen beschreiben die Japaner mit genau einem Wort: „Tsundoku“.

2. Lagom (Schwedisch)

Eine exakte Übersetzung für das schwedische Wort Lagom gibt es nicht. Es bedeutet aber so viel wie „genau die richtige Mitte“ oder „nicht zu viel, nicht zu wenig“. Das Leben in Balance mit Lagom – lass dich hier inspirieren!

3. Utepils (Norwegisch)

Im Norden sind die Winter lang und dunkel, während die Sommer zwar mild, aber kurz sind. Daher ist es keine Überraschung, dass die Norweger für die wenigen Biere, die sie während der Abendsonne draußen genießen, mit „Utepils“ (ausgesprochen “OOH-ta-pilz”) ein eigenes Wort haben.

4. Mangata (Schwedisch)

Dahingegen sind die Schweden viel poetischer und bezeichnen mit „Mångata“ die straßenähnliche Reflektion des Mondes auf der Wasseroberfläche (ausgesprochen „Mo-an-gaa-tah“).

5. Tartle (Schottisch)

Die peinliche Pause, weil man jemanden vorstellen möchte, aber sich genau in diesem Moment nicht an seinen Namen erinnert, kennt bestimmt jeder. Die Schotten haben ein tolles kurzes Wort für dieses beschämende Stottern: „to tartle“. Oder direkt als Entschuldigung „Pardon my tartle!“

6. Vacilando (Spanisch)

Im Deutschen kennen wir den Ausdruck „der Weg ist das Ziel“. Die Spanier hingegen fassen sich hier kürzer und benennen diese Einstellung z. B. im Reisekontext kurz und knapp mit „vacilando“.

7. Ya’Aburnee (Arabisch)

Unübersetzbar ist auch der arabische Ausdruck „ya’aburnee“. Denn die direkte Übersetzung ins Deutsche mit „Du begräbst mich“ wirkt im ersten Moment eher irritierend. Im Arabischen dagegen versteckt sich ein sehr liebevoller Hintergrund. Der Begriff beschreibt den Wunsch vor einer geliebten Person zu sterben, um den Schmerz über den Tod der oder des Geliebten nicht erleiden zu müssen.

8. Iktsuarpok (Inuit)

Der nervige Moment des Wartens wird in vielen Sprachen ausführlich beschrieben. Die Inuit drücken sich hier besonders treffend aus. „Iktsuarpok“ gibt den Moment wieder, auf jemanden zu warten und immer wieder vor die Tür zu gehen, um nachzusehen, ob der Betreffende endlich kommt.

9. Jayus (Indonesisch)

Die Indonesier bringen es mit „Jayus“ auf den Punkt, während wir Deutschen ein klein wenig ausholen müssen. Jayus beschreibt den Zwang, trotz eines schlecht erzählten oder dürftigen Witzes, nicht anders zu können als zu lachen.

10. Torschlusspanik (Deutsch)

Zu guter Letzt – unser Begriff „Torschlusspanik“, also die aufkommende Angst, durch das Älterwerden keine weiteren Chancen zu erhalten. Mit zunehmendem Alter haben wir oft die Befürchtung, etwas Wichtiges zu versäumen oder für bestimmte Dinge zu alt zu sein. Also, besser nicht zögern und am besten gleich heute seine Wünsche in Taten umsetzen! 🙂


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