13.02.2019

Waldbaden: drei Hotspots für den Trendurlaub

Eintauchen, abschalten und entspannen. „Slow Travel“ fernab des Massentourismus liegt voll im Trend. Insbesondere die aus Japan stammende Tradition „Shinrin-yoku“, was so viel bedeutet wie „Waldbaden“. Auch in Deutschland gibt es bereits erste „Waldbäder“, die sich angeblich positiv auf Körper und Geist auswirken.

Usedom: Blaue Ostsee trifft auf grünes Meer im Heringsdorfer Küstenwald

Auf der Insel Usedom kann man seit 2016 nicht mehr nur in der Ostsee baden. Auch in den 187 Hektar großen Heringsdorfer Küstenwald lässt sich eintauchen. Durch die Nähe zum Meer herrscht hier ein spezielles Reizklima aus See- und Waldluft. Diese Kombination – so heißt es – führt sowohl zur Linderung körperlicher Beschwerden. Darunter fallen etwa Atmenwegs- und Herz-Kreislauf-Probleme sowie psychosomatischer Erkrankungen. Besucher können zwischen drei Schwierigkeitsgraden ihren teils auch barrierefreien Kurweg wählen.

Hochschwarzwald: Waldbaden mit der dicksten Tanne des Schwarzwaldes

Durch die tiefen, urigen Regionen des Hochschwarzwaldes führt eine Vielzahl von Wanderwegen. Über immergrüne Waldberge geht es entlang des berühmten Schluchsees, durch den mystischen Bannwald bis hin zum idyllischen Mathisleweiher. Zwischen wilden Orchideen, Wasserfällen und der dicksten Tanne des Schwarzwaldes, der „Danieltanne“, taucht man in eine Welt der Erholung.

Bayerischer Wald: Baden im größten Wald Deutschlands

An der Grenze zwischen Bayern und Tschechien erstreckt sich das 24.000 Hektar große Mittelgebirge des Nationalparks Bayerischer Wald. Damit zählt er zu der größten Waldlandschaft Mitteleuropas. Hier haben sich bereits viele Kurorte auf den neuen Trend des Waldbadens eingestellt. Egal, ob auf eigenen Faust, bei einem geführten Waldspaziergang mit Naturmeditationen oder einem von einer speziell ausgebildeten Heimatführerin angeleiteten Ausflug: Im Bayerischen Wald atmen Besucher in den staatlich anerkannten Luftkurorten die reine, bayerische Luft. Und fühlen sich schon in kurzer Zeit erholt.


Mit allen Sinnen genießen – Slow Food gehört neben dem Slow Travelling sicher auch dazu. Lernen Sie hier drei kulinarische Regionen zum Genießen kennen!

 


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