03.05.2018

Slow Food Travel – 3 Regionen zum Genießen!

Kulinarische Schätze, traditionelles Handwerk und altes Wissen – mit Slow Food bringst du Leichtigkeit in die schönsten Wochen des Jahres. Gerichte aus natürlichen und regionalen Lebensmitteln lassen jeden Feinschmecker auf das Wesentliche besinnen. Wo die Kunst des langsamen Genießens zu Hause ist – diese 3 Slow-Food-Regionen beweisen einen guten Geschmack:

Zur weltweit ersten Slow-Food-Travel-Destination: Ab nach Kärnten!

Kochen mit selbst geernteten Bergkräutern, Buttermachen auf der urigen Bischofsalm und Kärntner Nudeln krendeln*: Im Gailtal und Lesachtal im österreichischen Kärnten kommst du der traditionellen Landwirtschaft und ursprünglichen Handwerkskunst besonders nahe und erlangst schnell ein Gefühl für den Wert der Lebensmittel. In der weltweit ersten Slow-Food-Travel-Destination kann man Küchen, Selchkammern, Reifekeller und Bienenstöcke besuchen. Wer mag, darf selbst Hand anlegen und lernen, wie etwa knuspriges Bauernbrot und goldener Honig entstehen.

* Der österreichische Ausdruck „krendeln“ bezeichnet den gewellten Rand der traditionellen Kärntner Teigtaschen.

Vom Schwarzwälder Hofladen auf den Teller

Im Nördlichen Schwarzwald bringen Slow-Food-Köche die ursprüngliche Küche phantasievoll und raffiniert auf den Tisch. Genusshandwerker Andreas Sondej beispielsweise macht in seiner Küche alles selbst. Dabei verzichtet er komplett auf fertige Zutaten und baut möglichst viel im eigenen Garten an. Sogar der Apfelsaft stammt aus eigener Herstellung. Es gibt selbstgebrannten Schnaps zum Probieren und manch verführerische Köstlichkeit wird mit eigens gesammelten Wildkräutern verfeinert.

Wer davon nicht genug bekommt: In den zahlreichen Bio- und Hofläden gibt es immer kulinarische Highlights aus den frischen regionalen Lebensmitteln zu entdecken.

Mediterranes Flair und Slow-Food in Südtirol

Inmitten von Weinbergen lädt die Kulturstadt Meran mit mediterranem Flair zum Entspannen und Schlemmen ein. Feinschmecker kehren z. B. im „Gasthaus Lamm Mitterwirt“ in St. Martin ein. Hier interpretiert Hildegard Fontana die traditionelle Küche komplett neu und kombiniert sie mit den besten Weinen der Region. Die Bio-Zutaten bezieht die Slow-Food-Köchin von den Erzeugern der Umgebung, wie z. B. Seesaiblinge und Forellen aus der benachbarten Zucht in St. Leonhard.

Wer Käse liebt, reist weiter nach oben ins Moos. Dort liegt die Hofkäserei „Wegerhof“ mit eindrucksvollem Panoramablick über das Passeiertal. Bevor du dir allerdings die Köstlichkeiten auf der Zunge zergehen lässt, schau auch hinter die Kulissen der Käseproduktion. Es lohnt sich!


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