18.04.2017

Regenbogen-Berge – wenn die Natur es bunt treibt

Das Gefühl auf dem Gipfel eines Berges zu stehen und die Aussicht zu genießen ist an sich schon ein Genuss. Doch bei einigen Berglandschaften verschlägt es sogar erfahrensten Wanderern die Sprache. Regenbogen-Berge faszinieren Einheimische und Touristen durch verschiedenste Rot-, Pink-, Grün-, Blau- und Beigetöne. Was aussieht wie ein verrückter Instagramfilter existiert genau so – ganz ohne Photoshop und menschlichen Einfluss.

Regenbogen-Berge in China – höher, weiter, bunter

Rund 400 Quadratkilometer umfasst der Geopark Zhangye Danxi, der seit 2010 zum UNESCO Naturerbe gehört und die farbenfrohste und größte Regenbogen-Berglandschaft Chinas ist. Die bunten Gesteinsschichten entstanden vor 24 Millionen Jahren, als sich die übereinanderliegenden Sandstein- und Mineralienschichten durch eine Verschiebung der Erdplatten zu Bergen formten. Durch den Geopark führen mehrere gut befestigte Wanderwege zu verschiedenen Aussichtspunkten und ermöglichen Touristen einen Blick auf das ungewöhnliche Naturphänomen.

Regenbogen-Berge China
Regenbogen-Berge in China

Rainbow-Mountain in Peru – ein anstrengender Aufstieg, der sich lohnt

Der Rainbow-Mountain bei Cusco ist ein Geheimtipp für jeden Peru-Reisenden. Der Aufstieg in rund 4.000 Metern Höhe gestaltet sich, nicht zuletzt durch den niedrigen Luftdruck, sehr anspruchsvoll. Eine gute Vorbereitung beim Wandern durch die Berge ist daher unerlässlich, egal ob nah oder fern. Wer die Reise durch die Anden jedoch wagt, wird mit dem einzigartigen Ausblick auf die malerische Felsenlandschaft belohnt. Anders als in China entstanden die Verfärbungen hier durch die Reaktion der Sedimentschichten mit Wasser und Sauerstoff. Doch unabhängig von der Entstehungsweise der Regenbogen-Berge, bietet sich Besuchern in jedem Fall ein atemberaubendes Panorama, das auf keiner Bucketlist fehlen sollte.


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