12.11.2019

Lichtspektakel in grün, violett oder pink: Nordlichter am Himmel

Aurora Borealis bzw. Nordlichter am Himmel – für Natur-und Fotografiefans ein Traum! In den Wintermonaten hat man die größte Chance das besondere Lichtspektakel der Natur zu beobachten. Und wir verraten dir wie und von wo am besten.

Die wichtigsten Schauplätze für Nordlichter

Mit einer warmen Decke und einer Tasse Tee kannst du das Spektakel völlig kostenfrei beobachten: ob während einer romantischen Nacht im Glas-Tipi in Nordlappland, in der Aurora Ski Station in Nordschweden oder auf Tour in der „Nordlichtstadt“ Alta in Norwegen. Die größten Chancen gibt es außerhalb von Städten, wo es die geringste Lichteinwirkung gibt.  Wenn du Grönland im Winter  bereist, mache in den Orten Kangerlussuaq, Sisimiut oder Ilulissat für eine Beobachtungsnacht halt. Auch in Nord-Schottland, Kanada, Alaska und Nordsibirien kannst du in den Monaten von September bis März Nordlicher beobachten.

Besonders kurios: In Island gibt es neben dem Wetterdienst auch einen Nordlichtdienst, der zu Nordlichter-Zeit die tägliche Lichtvorhersage für ein perfektes Naturerlebnis liefert.

So entstehen Nordlichter

Der Name Aurora Borealis kommt von Aurora, benannt nach der römischen Göttin der Dämmerung. Boreas  bedeutet übersetzt aus dem Griechischen der Name für den Nordwind. Nordlichter entstehen, wenn kleine, geladene Teilchen von der Sonne freigesetzt werden und im Sonnenwind auf die Erdatmosphäre treffen. Sobald die Partikel dann in das gasförmige Magnetfeld der Erde eintreten, wird Energie freigesetzt. Und so werden auch die speziellen leuchtenden Streifen am Himmel sichtbar. Sie generieren unterschiedliche Gase in verschiedensten Farben: brillante Lichterkronen aus grünen, violetten, pinken und weißen Farben – fast wie ein buntes Feuerwerk.

Bild oben: jonatan pie @unsplash.com

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