18.07.2017

Irland – 5 kuriose Besonderheiten der grünen Insel

Denkt man an Irland schießen einem Bilder von urigen Pubs, saftig grünen Wiesen, River Dance zur Fiedelmusik und mittelalterlichen Burgen in den Kopf. Die Insel hat neben herrlicher Landschaft auch einige kuriose Besonderheiten zu bieten. Das sind die 5 schrägsten Fakten über Irland:

1. Am Geburtstag steht Irland Kopf

Wer seinen Geburtstag in Irland feiert, sollte sich auf eine Tradition der etwas anderen Art gefasst machen. Dort ist es nämlich ein alter Brauch, das Geburtstagskind kopfüber in die Luft zu heben und dabei den Kopf leicht auf den Boden zu klopfen – angeblich soll das Glück bringen. Doch Vorsicht! Wer auf der Party zu tief in sein Ale geschaut hat, muss befürchten, bis zum Hals in feuchtem Flusssand begraben zu werden, denn die Irländer glauben, dass dies das beste Heilmittel gegen Kater ist.

2. Irische Ortsnamen als Zungenbrecher

In kaum einem anderen Land gibt es so viele lange und beinahe unaussprechbare Ortsnamen wie in Irland. Meist stammen sie aus einer längst vergessenen Zeit und hatten damals wichtige Bedeutungen. Im Bezirk Galway gibt es zwei besonders kuriose Ortsnamen: Glassillaunvealnacurra, was so viel bedeutet wie „kleine grüne Insel am Munde des Wehrs“ und Muckanaghederdauhaulia, was als „schweineförmiger Hügel zwischen zwei Meeren“ übersetzt werden kann.

Schafe auf den Straßen in Irland

3. Ein See, der kommt und geht

In der Grafschaft Antrim sorgt ein besonders skurriles Phänomen seit dem 19. Jahrhundert für Aufregung: Inmitten der idyllischen Hügellandschaft, nahe der Stadt Ballycastle, befindet sich der See Loughareema – das heißt, wenn er gerade da ist. Denn der See scheint zu kommen und zu gehen, wie es ihm gefällt. Früher glaubten die Menschen, dass dort Geister und Phantome ihr Unwesen trieben. Geologen haben herausgefunden, dass sich eine Art „Abfluss“ am Grunde des Gewässers befindet, der bei starken Regenfällen verstopft und ein Abfließen des Wassers verhindert.

4. Ein Museum für Irlands mythische Figur – der Leprechaun

Irland ist allgemein bekannt für seine Mythen und Sagen. Die wohl berühmteste Figur ist jedoch der irische Kobold, von den Einheimischen „Leprechaun“ genannt. Ihm zu Ehren gibt es in Dublin nun seit Kurzem sogar das weltweit einzige Kobold-Museum. Mythologie-Fans erfahren hier alles über Kobolde, Goldtöpfe, Regenbögen und Co.

Cliffs of Moher in Irland

5. Heiraten ohne Priester im Schnelldurchlauf

Noch bis in die 1920er Jahre war es in Teltown bei Meath möglich, am Tag der St. Bridgids am 1. Februar zu heiraten, indem zwei Menschen einfach aufeinander zuliefen. Die Ehe war dann gesetzlich anerkannt. Entsprechend einfach konnten sich die Paare auch im nächsten Jahr am selben Tag wieder scheiden lassen, indem sie am selben Punkt wieder auseinander gegangen sind.

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