30.10.2014

Urlaubsbilder mit Filter-Apps bearbeiten

Die balinesischen Reisfelder sind auf dem Urlaubsfoto nicht so grün wie in der Realität oder der Sonnenbrand vom letzten Strandtag lässt das Gesicht auf dem Foto glühen? Auch wenn Ihre Fotomotive oder Ihr Portrait nicht so geworden sind, wie Sie wollten, ist noch nichts verloren: Foto-Apps und Filter holen noch mal einiges aus Ihren Fotos raus. Wir erklären, wann welche Filter sinnvoll sind und stellen eine Auswahl an Apps vor.

Die meisten Smartphones mit einer guten Kamera haben inzwischen einige Filter von Haus aus dabei. Ist das nicht der Fall, kann man diese via App nachrüsten und die Fotos nach der Aufnahme noch bearbeiten.

Diese Filter machen tolle Effekte

Beautyfilter: Sie machen die Haut faltenfrei und die Augen größer – und lassen Sie so frisch und erholt aussehen. Der Filter wird meist automatisch aktiviert, wenn Sie in den Portraitmodus der Smartphone-Kamera schalten.

Retro-Filter sind groß im Trend: Sie heißen Gotham oder Lomo und geben Ihren Fotos einen Look wie aus vergangenen Jahrzehnten. Bekannt geworden sind die Retro-Fotos durch Instagram. Mit dieser App für iPhone und Android werden sie auch am einfachsten erstellt: Foto machen, Filter wählen und per Mail verschicken oder im sozialen Netzwerk posten – direkt aus der App heraus.

Farbfilter: Der Eiffelturm in Paris oder Strandfeeling in der Karibik wurden schon 100.000 Mal fotografiert. Wenn das Foto einzigartig sein soll, spendieren Sie ihm ein wenig Farbe. Rottöne für den Romantik-Urlaub, Blautöne für den Segeltörn – Farbfilter punkten mit coolen Effekten und machen aus einem Standardbild einen echten Hingucker. Die App Photo Filter für iPhone und Android bietet eine Riesenauswahl an passenden Farbfiltern.

Spiegelbildeffekte: Doppelt hält besser. Die App Mirror Photo spiegelt Portraits, Gebäude oder Landschaften von links nach rechts oder von oben nach unten oder nach Bedarf vierfach, achtfach, 16fach etc. Portraits wirken intensiver, Landschaften rätselhaft, Gebäude interessanter. Spiegeln ist also ein weiterer einfacher Trick, um eine neue Sicht auf Standard-Bilder zu erzielen.

Fotos im Zeichentrick-Stil: Fotos wie gemalt – damit lassen sich super Geschichten erzählen. Gesichter und Hintergrund werden verfremdet und als (Strich)Zeichnung angedeutet. Der positive Nebeneffekt: Wer sich selbst auf Portraits nicht gern sieht, sollte es mal mit dem Comic-Style versuchen. Mit der App Paper Camera werden die Fotos bereits im Zeichentrick-Stil aufgenommen. Einfach die App öffnen. Unter Lines einstellen, wie stark das Foto bearbeitet werden soll. Auslöser drücken, fertig.

Fotos im Polaroid-Stil: Die App Shakeitphoto verwandelt Fotos in Polaroid-Aufnahmen. Das fertige Foto hat dann den charmanten Farbstich der 70er und 80er Jahre. Und ein kleiner, weißer Rahmen untermalt die Retro-Anmutung im Polaroid-Stil.

Collagen:  Bauen Sie die besten Urlaubsfotos als Collage zusammen, so dass Ihre Freunde auf einen Blick sehen, wie schön Ihr Urlaub war.

Die besten Foto-Apps für Bildoptimierung

Snapseed: Sind Helligkeit, Kontrast oder Sättigung misslungen – sprich sehen die Bilder flau aus, dann hilft die kostenlose App Snapseed weiter. Die App bietet unzählige Filter, die Sie über das Bild legen können – von Drama bis Vintage.

Adobe Photoshop Express: Der Klassiker unter den Bildbearbeitungsprogrammen. Mit dieser App können Sie Bilder zuschneiden und drehen, Farbkorrekturen ausführen oder verschiedene Filter anwenden. Besonders schön: Photoshop kann jedes Bild auch in ausdrucksstarke Schwarz-Weiß-Bilder verwandeln – passt super für Portraits oder Fotos mit viel Licht und Schatten. Der Soft Focus wiederum macht das Bild leicht unscharf – gut für Sonnenuntergänge.

Cymera ist der Profi für schöne Portraits: Die App bietet verschiedene Linsen und Aufnahme-Modi schon fürs Fotografieren. Und neben Filtern gibt es noch zahlreiche Make-up-Effekte.

Flickr kann Filter, Kontrast und Helligkeit bearbeiten – also die üblichen Bildbearbeitungstools. Außerdem kann man mit der App seine Bilder direkt auf Flickr speichern – praktisch, wenn die Speicherkarte auf dem Smartphone voll ist.

Wie Ihnen Ihre Bilder schon bei der Aufnahme besser gelingen, lesen Sie in unserem Artikel „Besser fotografieren mit dem Smartphone“.


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