09.01.2019

Grüner Skifahren – 4 einfache Tipps wie es gelingt

Skifahren und dabei die Umwelt schonen – ist das überhaupt möglich? Immerhin wird durch Solarlifte, Ökohotels oder Schneekanonen, die durch erneuerbaren Energien betrieben werden, in nachhaltigere Lösungen investiert. Doch es liegt in der Hand der Skifahrer selbst, auch beim Skisport an die Umwelt zu denken. Mit vier einfachen Mitteln tragen Sie selbst dazu bei:

1. Anfahrt per Bahn und ein längerer Aufenhalt

Wichtiger noch als ein umweltbewusstes Verhalten auf der Piste ist die Anreise dorthin. Denn durch die Autokolonnen in beliebte Skiregionen gelangen Unmengen von Abgasen in den Winterort. Wer hingegen mit dem Zug anreist und den Skibus vor Ort nutzt, verbessert deutlich die Ökobilanz. Ein längerer Skiurlaub am Stück ist dabei umweltschonender als mehrere kürzere Aufenthalte. Das gilt natürlich vor allem für die Glücklichen, die die Hausberge in ihrer Nähe haben.

2. Grüne Skiorte 

Mehr und mehr arbeiten Skiorte mit Umweltsiegeln und nutzen den Umweltschutz als Wettbewerbsvorteil. Sie zeichnet aus, dass das Gebiet gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden ist, dass sie Naturschutzzonen eingerichtet haben und mit erneuerbaren Energien im Skibetrieb arbeiten. Zum Beispiel mit solarbetriebenen Sesselliften oder stromsparenden Schneekanonen. Dennoch, wenn es schneit, bedarf es keiner Beschneiungsanlagen – und somit weniger Strom und Wasser. So macht es aus Umweltaspekten am meisten Sinn im Januar und Februar – den schneestärksten Monaten – Ski zu fahren. Auch die Größe des Skiortes spielt eine Rolle: Unterstützen Sie kleinere Skigebiete oder probieren Sie auch umweltschonende Wintersport-Alternativen aus – wie z. B. Langlauf oder Schneeschuhwandern.

3. Wohin im Einkehrschwung?

Zur Stärkung zwischendrin oder zum Après-Ski ist ein Einkehrschwung in die Skihütte im Tal aus Umweltaspekten sinnvoller als in die Hütte auf dem Berg. Denn alles was auf dem Berg aufgetischt und ausgeschenkt wird, muss auch erstmal dorthin gelangen. Und genauso muss der Müll wieder ins Tal gebracht werden. Das gleiche gilt für diejenigen, die ihre Brotzeit selbst mitbringen. Diese sollte möglichst wiederverwertbar verpackt werden. Und falls doch Müll ensteht, so hilft man am besten mit, wenn dieser nicht auf der Piste landet, sondern im Mülleimer im Tal.

4. Öko-Hotel

Ebenso empfehlenswert wie ein umweltbewusster Skiort sind Unterkünfte, die sich den Umweltschutz auf die Fahnen geschrieben haben. Indem sie etwa Energie und Wasser sparen, Abfälle vermeiden und allgemein Ressourcen schonen. Achten Sie beispielsweise auf Siegel wie „Viabono“, das Österreichische Umweltzeichen oder das Schweizer Label „ibex fairstay“.


Sie möchten auch abseits der Piste nachhaltig auf Reisen übernachten? Dann lassen Sie sich von diesen kreativen und zugleich umweltfreundlichen Hotels inspirieren!


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