05.02.2016

Auslandsaufenthalt für Jugendliche – die Welt erobern

Viele junge Menschen träumen von einem Auslandsaufenthalt während der Schulzeit oder des Studiums, um sich für ein Abenteuer in die Ferne zu begeben. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten: ein Schuljahr im Ausland, ein Au-Pair-Aufenthalt oder ein work & travel Programm. Schon Goethe sagte: „Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.“

Schüleraustausch

Viele Jugendliche wollen sich selbst ausprobieren und ihre Sprachkenntnisse verbessern. Gerade 16Jährige wählen oft ein Highschool Jahr in englischsprachigen Ländern, wie Kanada, USA, Großbritanien oder Australien. Sie leben in einer ausgesuchten Gastfamilie, gestalten ihre Freizeit mit ihnen und gehen dort zur Schule. Wer den ganzen Tag Englisch spricht, liest und hört, bereichert sein Sprachgefühl und entwickelt einen umfangreichen Wortschatz. Die Jugendlichen kehren nach einem halben oder einem Jahr mit mehr Selbstbewußtsein und neuer Selbständigkeit zurück und können sich oft schnell wieder in ihre alte Klasse integrieren. Zudem ergeben sich aus den Freundschaften, die man im Ausland geschlossen hat, häufig sehr tiefe Verbindungen, die trotz weiter Entfernungen oft ein Leben lang Bestand haben.

Auslandsaufenthalt als Au Pair

Eine weitere Möglichkeit ist nach dem Abitur als Au Pair ins Ausland zu gehen. Man lebt in einer Gastfamilie, kümmert sich um deren Kinder sowie den Haushalt und meistert so den Alltag in einem fremden Land. Das heißt natürlich auch mehr Verantwortung zu übernehmen und man muss ein Gefühl für Kinder haben, um mit ihnen zu spielen und sie zu beschäftigen. Dafür hat man Unterkunft und Essen frei und bekommt ein kleines Taschengeld. In der Freizeit kann man z.B. begleitend eine Sprachschule besuchen. Nach der Rückkehr besteht der familiäre Anschluss oft noch über Jahre hinaus.

Studieren im Ausland

Viele Studenten entscheiden sich während Ihres Studiums für ein Auslandssemester, um so in einer anderen Sprache und in einer anderen Kultur studienrelevant zu lernen und einen wissenschaftlichen Austausch zu erfahren. Oft ergeben sich so Verbindungen fürs Leben, ein weltweites Netzwerk, vertiefte Sprachkenntnisse und auch einen entscheideneden Vorteil bei der Bewerbung für den Job in einem führenden Unternehmen. Personalentscheider sehen einen Auslandsaufenthalt inzwischen als absolutes „must have“. Finanzielle Unterstützung kann man durch die Bewerbung für ein Stipendium erhalten. Der Deutsche Akademische Auslandsdienst (DAAD) bietet 250 Programme an. Die Teilnahme am Erasmus Programm ermöglicht auch einen finanziellen Zuschuss.

Work & Travel

Es gibt auch die Möglichkeit als junger Erwachsener Freiwilligenarbeit im Ausland zu leisten. Private Projektanbieter, Organisationen, kirchliche Verbände und Reiseveranstalter bieten Projekte in vielen Ländern auf allen Kontinenten und in den unterschiedlichsten Tätigkeitsbereichen. Als Volonteer kann man sich für soziale Projekte, Umwelt- und Naturschutzprojekte engagieren und mithelfen, z.B. Straßenkinder in Südafrika unterrichten, Arbeit in einem Waisenhaus in Namibia, Farmingprojekt in Uganda, in einem afrikanischen Nationalpark Löwenbabys aufpäppeln, in Peru in einem Naturschutz-Projekt arbeiten, u.v.m.

Wertvolle Erfahrung

Generell gilt für alle Programme, die richtige Organisation zu wählen, sodass der Auslandsaufenhalt ein schönes Erlebnis wird. Es ist ratsam, schon erste Grundkenntnisse in der Landessprache und Information über kulturelle Besonderheiten zu haben. Die Offenheit und Anpassbarkeit in jungen Jahren ermöglicht in vielen Fällen eine richtige Integration ins Gastland, bei der man sehr tief in die Kultur eintauchen kann und viel über die Menschen und die Lebensbedingungen erfährt. Rückkehrer profitieren zeitlebens von ihrem Auslandsaufenthalt und den Erfahrungen, die sie in jungen Jahren gesammelt haben: durch ein weltweites Netzwerk an Freunden, interkulturelle Kompetenz, Sprachkenntnisse und eine Persönlichkeit, die geprägt und gefestigt wurde.

Der richtige Reiseschutz beim Auslandsaufenthalt für Jugendliche

Sobald Sie sich länger im Ausland aufhalten, benötigen Sie einen speziellen Reiseschutz, um auch Kosten bei privaten Ärzten und Kliniken zu decken. Bedenken Sie auch, dass die medizinische Versorgung im Ausland nicht mit dem Standard in Deutschland zu vergleichen ist. Mit dem richtigen Reiseschutz sind Sie gut unterwegs:

  • Eine Notrufzentrale 24/7, an die Sie sich wenden können, wenn Sie Hilfe brauchen.
  • Die notwendige Kostenübernahmegarantie, damit Sie im Notfall schnell behandelt werden können. Ohne diese passiert in ausländischen Krankenhäusern oft nichts.
  • Die Auslandkrankenversicherung übernimmt Medikamente, stationäre und ambulante Heilbehandlungen, schmerzstillende Zahnbehandlungen, medizinisch sinnvoller Krankenrücktransport, Kostenübernahmegarantie, Such-, Rettungs- und Bergungskosten.
  • Absicherung bei Heimaturlauben oder Kurztrips in Drittländer.
  • Übernahme der Kosten für medizinische Behandlungen im Ausland und den medizinisch sinnvollen Krankenrücktransport.
  • Finanzielle Absicherung bei nicht beabsichtigten Sachschäden, z. B. am Eigentum der Gastfamilie.

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