21.04.2017

Myanmar – Mingalaba im Goldenen Land

Myanmar, auch bekannt als Burma oder Birma, ist berühmt für seine tausenden goldenen Stupas und Pagoden. Die Menschen sind sehr gastfreundlich. An der Grenze zu Thailand, Laos, China und Indien ist es ein absoluter Tipp für Südostasien-Reisende. Die schönsten Ziele in Myanmar, die Sie nicht verpassen sollten.

Markt Yangon Myanmar

Klassische Ziele in Myanmar
Yangon

Die größte Stadt Myanmars, Handels- und Hafenstadt mit rund 4 Millionen Einwohnern, ist die frühere Hauptstadt Yangon. Sie ist durch zahlreiche goldverzierte Pagoden und Tempelanlagen gezeichnet. Seit 2010 ist die Neubau-Stadt Naypidaw im Zentrum Myanmars formell Hauptstadt. Yangon ist berühmt für die Shwedagon Pagode, die als eines der größten Heiligtümer des Buddhismus zählt. Am besten besucht man die riesige Tempelanlage am späten Nachmittag in der Abendsonne, wenn die goldenen Pagoden angestrahlt werden. Einen guten Blick hat man auch von der Vista Bar. Sehr sehenswert sind am Vormittag die Märkte Bogyoke Aung San Market und der typische Markt für Einheimische Theingyi Plaza sowie das legendären Hotel „The Strand“.

 



Markt Yangon Myanmar
Sunrise Bagan Myanmar
Bagan

Bagan, im 11.-13. Jahrhundert Königsstadt und buddhistisches Zentrum, liegt am Ostufer des Flusses Ayeyarwady (Irrawaddy) und zählt als eine der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten Südostasiens.  Mehr als 2000 Pagoden können noch bewundert werden, wovon zehn der größten Pagoden einen intensiven Besuch wert sind. Hotspot für Sonnenaufgang und –untergang ist die Swesandaw Pagode. Eine Heißluftballonfahrt ist ein unvergessliches Ereignis. Mit einem Motoroller kann man gut von Pagode zu Pagode fahren, ein Fahrrad ist ungeeignet, da zu weite Distanzen und Sandwege. Empfehlenswert ist es eine Unterkunft in Nyaung U, da es dort ein bisschen Nachtleben mit Restaurants und sogar einer nette Bar (HTI Bar) gibt.

Sunrise Bagan Myanmar
Ayeyarwady Fluss Fischerboote

River Cruise

Die Lebensader von Myanmar ist der mächtige Ayeyarwady Fluss. Verschiedenste Flusskreuzfahrten auf Teak Schiffen sind möglich. Die kürzeste ist eine Tagestour von Bagan nach Mandalay. Während Sie an Bord Ihren Reiseführer studieren, relaxen und kulinarisch umsorgt werden, können Sie das Leben am Ufer des Flusses, zahlreiche Stupas oder Fischerboote beobachten.

 

Ayeyarwady Fluss Fischerboote
Mandalay Mahamani Buddha Myanmar

Mandalay

Die zweitgrößte Stadt von Myanmar ist Mandalay, die am Ufer des Ayeyarwady (Irrawaddy) liegt. Die Stadt, 1857 von König Mindon errichtet, stellte die letzte Hauptstadt Myanmars vor der Kolonialzeit dar. Wahrzeichen ist der 250 m hoch gelegene Mandalay Hill, der von Klöstern und Pagoden geprägt ist. Spaziert man bei Sonnenuntergang die unzähligen Stufen hinauf, wird man oft von jungen Mönchen begleitet, die ihr Englisch praktizieren wollen und neugierig über die Herkunft der Reisenden sind. Für einen Tag empfiehlt es sich, einen netten Taxifahrer zu mieten, der einen durch die lebendige Stadt führt. Sehenswert sind die Gold-Werkstätten, in den die Goldblättchen (Blattgold u.a. als Spende für den Mahamuni Buddha) gehämmert werden. Weiter geht es in eine Holzschnitzerei, vorbei an Marmor Bildhauereien, die Buddha Statuen anfertigen für ihre Heiligtümer. Ein Muss ist der Besuch des Mahamuni Buddha Tempels mit der inzwischen durch Blattgold tonnenschweren Mahamuni Buddha Statue sowie des Shwenandaw Kyaung Teak Kloster mit wundervollen Holzschnitzereien. Der Königspalast wurde leider nicht ganz originalgetreu restauriert. Am Abend lohnt sich ein Besuch des berühmten Marionetten Theaters.

 

Mandalay Mahamani Buddha Myanmar

Inle Lake

Im östlichen Shan-Staat in etwa 1000m Höhe liegt der wunderschöne Inle See, umgeben von bis zu 1.700m hohen Bergen. Am besten, man mietet sich ein Boot für einen Tag und bricht bei Sonnenaufgang auf, um die bein-rudernden Fischer zu sehen sowie die noch wirklich urtümlichen Märkte der Pa O im Süden des Sees zu besuchen, wo sich auch die Pagodenstätte Kakku mit ca. 2800 Pagoden befindet. Sehr beeindruckend sind die auf Stelzen gebauten Dörfer, Klosteranlagen und schwimmenden Gärten. Die Einheimischen sind sehr liebenswert und bewahren noch ihr Handwerk. So kann man in den Stelzenhäuser im See eine Weberei besuchen, die Stoffe aus den Fasern der Lotusblume herstellen, eine Schmiede, in der Werkzeuge und Messer hergestellt werden, Zigarrendreherei, Silber- und Goldschmiede sowie zahlreiche Restaurants. In einem Kunsthandwerkgeschäft trafen wir auf Padaung-Frauen, die sogenannten Giraffenhalsfrauen, die ihre Stoffe zu schönen Schals webten.

 

Ngapali Beach Myanmar

Ngapali Beach

Im Golf von Bengalen liegt Ngapali, in deren Bucht die schönsten Badestrände von Myanmar liegen - weiße Sandstrände, kleine Fischerdörfer, glasklares Wasser, fernab von Massentourismus und Nachtleben.

Ngapali Beach Myanmar
Chin Frau in Myanmar

Abseits der Pfade

In Myanmar können Individualisten, auch Frauen, wunderbar abseits der touristischen Pfade das Land für sich entdecken. Lokale Veranstalter und Transportunternehmen bieten individuelle Touren an oder man mietet sich ein Auto mit Fahrer. Vor Ort sind verschiedene Trekkingtouren in die Berge und in die Tribal Villages möglich. Einige Verbindungen sind mit lokalen Bussen möglich oder auch shared Taxi mit Einheimischen, was nur ein Bruchteil von einem gemieteten Auto kostet.

Chin State: Entweder von Sittwe den Fluss hinauf nach Mrauk-U den Fluss oder ins Gebirge nach Bagan und Kanpetlet mit Trekking zum Mount Victoria. Das Schönheitsideal der älteren Frauen sind ihre tätowierten Gesichter.

Shan State: Von Hsipaw werden Trekkingtouren in die Berge angeboten, unter anderem ein Zweitagestrekking in die Berge nach Pankam, wo die Palaung leben. Die einheimischen Führer wissen, welche Gegend sicher ist.

Kayah State: Die Region um Loikaw ist inzwischen freigegeben. In den Dörfern leben unter anderem Padaung, deren Frauen den auffälligen Schmuck um den Hals tragen, die „Giraffenhalsfrauen“.

Chin Frau in Myanmar

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